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 Kaktus, Tortilla und Mariachis

Mexiko

Ungeduldig zerrt LA BELLE EPOQUE an ihren Seilen, hebt und senkt sich im Auf und Ab der Dünung, die ihren Weg um die lange Mole bis ins Hafenbecken von Ensenada gefunden hat. Früh am Morgen, noch bevor die vielen kleinen Verkaufsstände entlang der Hafenpromenade ihre Läden öffneten, sind wir bereits eingelaufen, haben unsere Segel gestrichen und einen Platz im Yachthaven von Baja Naval zugeteilt bekommen. Den Empfang in Mexiko erleben wir als ungemein freundlich: im Büro des günstigen Yachtclubs werden unsere Einreisepapiere ungefragt und ohne extra Kosten vorbereitet, die Arbeiter am Trockendock um das Hafengebäude bleiben stehen, um mit uns ein paar Worte in gebrochenen Englisch zu wechseln, bevor wir uns auf den Weg zum Zoll und zur Einwanderungsbehörde machen.

Auch hier werden wir willkommen geheißen. Anstelle der früheren Rennerei zwischen den verschiedenen Ämtern - in Mexiko muss man bei der Hafenverwaltung, dem Zoll und der Einwanderung vorstellig werden, um die nötigen Papiere zum Aufenthalt im Land zu erhalten - haben die Mexikaner nun alle nötigen Stellen in ein Gebäude direkt am Hafen zusammengelegt. Selbst eine kleine Außenstelle des Finanzamt, um anfallende Gebühren vor Ort ohne Gefahr von Bestechungsgelder begleichen zu können, und ein Kopierladen für den reibungslosen Ablauf des Papierkrieges zu gewährleisten, ist im Gebäude untergebracht.

Das vor Ort ausgestellte "TIP" für den temporären Import des Boots in Mexiko wird sofort ausgehändigt. Nun darf also LA BELLE EPOQUE bis zu zehn Jahre im Land bleiben, ohne Einfuhrsteuer bezahlen zu müssen. Eine Regelung, welche es ausländischen Bootstouristen erlaubt, ihre Yachten im Land zu behalten und viele Jahre ihre Urlaube an der sonnigen Küste zu verbringen. Eine gute Lösung für beide Seiten, denn viele amerikanische Yachten bleiben über Jahre in den milden Segelrevieren von Mexiko, füllen die stetig größer werdenden Yachthäfen und lassen nötige Arbeiten in den florierenden Werften erledigen, während sie selbst die mexikanischen Restaurants füllen und bei den Bauern frische Lebensmittel für den Bordproviant kaufen. So gesehen könnten sich hier glatt mal westliche Länder oder Unionen wie Europa, wo weitgereiste Bootstouristen stets mit dem Problem einer Einfuhr der Yacht nach einem halben Jahr Aufenthalt konfrontiert sind und somit schleunigst das Seegebiet verlassen müssen, Mexiko als Vorbild nehmen.

Wir allerdings gehören zu den Zugvögel, die selbst das milde Klima, der herrliche Segelwind oder die freundlichen Einwohner dieser Küste kaum länger als eine Saison halten können und so gehört für uns das Beantragen des "TIP" nur zu den nötigen Erledigungen, um endlich die Küste Mexikos sorgenfrei bereisen zu können. Nach einem Tag in Ensenada, an dem wir durch die quirligen Straßen schlendern und den Mariachis in den Gastgärten lauschen, im gut sortierten Supermarkt unsere Frischobst und Gemüsereserven füllen und das Hafeninternet nutzen, um ein paar Weihnachtsgrüße zu versenden und neue Wetterdaten zu erhalten, lösen wir unsere Trossen und drehen den Bug erneut in den Pazifik. Vor uns liegen um die dreihundert Seemeilen bis Bahia San Bartoloné, beziehungsweise Bahia Tortugas, wie die Große Bucht vor der kleinen mexikanischen Ansiedlung genannt wird.

Ensenada, Mexiko

"Entlang der Außenküste von Niederkalifornien ist die vorherrschende Windrichtung während den Großteil des Jahres (Herbst bis Frühling) aus Nordwest. Weshalb auch die generelle Dünung in der Regel aus Nordwest steht, obwohl an manchen Teilen der Küste Echowellen einen weniger komfortablen Seegang aufwerfen können. Während der Sommermonate erlaubt das nördlich versetzte Pazifische Hochdrucksystem die Entwicklung von tropischen Wirbelstürmen, die bis zur Küste Mexico ihre Routen einschlagen und das Segeln vor allem während der Saison von Juni bis November gefährlich macht. Das Wetter ist über das ganze Jahr angenehm, allerdings können im nördlichen Teil von Baja Kalifornien zu jeder Jahreszeit vereinzelte Nebelfelder auftreten, die sich in der Regel jedoch wieder schnell auflösen. Eine Reise in den Süden während der Wintermonate wird entlang der Küste Mexikos meist eine erinnerungswürdige, schöne Vorm-Wind-Segelreise." Lässt uns das alte Hafenhandbuch, welches wir in einem der vielen Gebrauchtmärkte entlang der amerikanischen Küste gefunden haben, wissen. Und doch können diese Worte kaum beschreiben, was vor uns liegt.

Noch unter Motor passieren wir am frühen Morgen die Durchfahrt zwischen der Küste und der kleinen Insel Todos Santos. Bald schon wacht auch der Nordwind auf und sobald LA BELLE EPOQUE ihren Bug in den Süden dreht, füllen sich die Segel mit der stetig zunehmenden Brise und das Boot schüttelt die verschlafene Morgenstimmung von sich. Eine Schule Delfine spielen in unserer Bugwelle, blendend glitzert der Schein der Sonne auf der glatten, ruhigen Oberfläche des tiefblauen Meers, dessen Atem uns wie im Fahrstuhl immer wieder um zwei Meter hebt und senkt. Längst ist der Motor abgestellt und die Crews der passierenden Fischtrawler winken zum Dank. Wir haben schon früh den Kurs geändert, um mit unseren Delfinen nicht ihren Auslegern und Netzen zu nahe zu kommen. Kaum merkbarer Dunst steht über dem Land backbord von uns, gelb und braun erheben sich die trockenen Berge Mexikos. Aus der Entfernung lassen sich kaum noch menschliche Spuren an Land entdecken. Kann Segeln überhaupt so schön sein, oder habe ich das blos über die Jahre in anstrengenderen Gebieten vergessen?

Ohne Unterbrechung zieht LA BELLE EPOQUE dahin. Wir schütten uns Eimer mit Wasser über die Köpfe, sitzen über Stunden im Cockpit beim Mittagessen und spähen faul nach Schiffen, während wir uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Und als schließlich der rote Feuerball viel zu früh hinterm Horizont untergeht, betritt eine sternenklare Nacht die Bühne. Bald schon ist das letzte Licht des Tages verdrängt, feucht und angenehm lau breitet sich die Nacht über das dahinziehende Boot. Immer noch haben wir die Genua ausgebaumt, immer noch zieht LA BELLE EPOQUE mit sechs Knoten über das ruhige Wasser, während Miss Aries ihre Arbeit am Steuer verrichtet. Immer noch hebt und senkt uns die lange Dünung des Nordpazifiks mit ihren gleichmäßig einher rollenden Wellen. Und dennoch ist die Nacht nicht mit dem Tag zu vergleichen. Mit der schwarzen Dunkelheit hat der Himmel über uns seine Unendlichkeit preis gegeben. Denn um all diesen Sternen genug Platz zu geben, muss das Universum ganz einfach unendlich groß sein!

Wie in Traum fliegt das Boot über die schwarze Wasserfläche, wühlt kleinste Lebewesen auf und hinterlässt einen Schweif an phosphorizierenden Licht in ihren Kielwasser, der bald schon wieder verschwindet und jede Spur der Yacht verliert. Leise nur summt die Musik in meinen Kopfhörer. Leise genug, um jedes Gurgeln und jedes Plätschern entlang des Rumpfes, das Singen des Windes im Rigg und das leichte Ächzen der Segeln und Schoten im Wind nicht zu übertönen. Ich lehne im Cockpit an der Reling, kann nicht genug bekommen von der traumhaft schönen Nacht, nicht einmal der nasse Tau kann daran etwas ändern.

Morgensonne in Baja Kalifornien

Es fehlt nicht fiel, hätten wir unseren Plan, in Bahia Tortugas zu ankern, geändert. Doch stirbt zwei Tage nach dem Aufbruch aus Ensenada am frühen Morgen der letzte Windhauch und lässt uns wissen, dass unsere Wetterdaten durchaus richtig gelegen sind. Unter Motor laufen wir die letzten paar Seemeilen, runden das Kap zur Einfahrt der großen, gut geschützten Bucht und freuen uns, dass bereits eine weitere Yacht vor dem kleinen Dorf vor Anker liegt. Nicht schlecht staunen wir allerdings, als wir die rot-weiß-rote Flagge am Heck der CAYENNE entdecken. Echt? Gibts hier noch ein Boot aus Österreich? Keine Frage, wir verschieben unsere Müdigkeit kurzerhand auf später und genießen einige Biere im Cockpit der CAYENNE, während wir mit den Steirern Sabine und Hannes über Gott und die Welt - vor allem aber über die bisherigen Segelerlebnisse - im munteren Dialekt tratschen!

Die beiden waren bereits vor einigen Jahren zu ihrer großen Reise aufgebrochen, hatten das Mittelmeer ausgiebig bereist und über den Atlantik ihre Hochsee-Erfahrungen gesammelt. In der Karibik genossen sie das Inselhüpfen in den Tropen und durch den Panama Kanal ging es endlich in die weiten Reviere des Pazifiks. Nun war es Zeit für einen Umweg und so drehten sie ihren Bug in den Nordwesten, um den langen Schlag bis zu den verzauberten Inseln von Hawaii zu segeln. Weiter ging es in den Südosten von Alaska, wo sie die Inside Passage bestaunten und durch die Sunde nach Kanada aufbrachen. Wie auch wir kamen sie langsam die Küste herunter in den Süden, verbrachten eine Zeit in San Diego und waren wohl immer ein paar Tage vor uns wieder aufgebrochen. Was für ein schöner Zufall, sie hier in dieser einsamen Bucht so unerwartet anzutreffen!

Gemeinsam mit Sabine besuchen wir das Dorf San Bartolomé. Und wieder freuen wir uns über den Eindruck, den Mexiko auf uns hinterlässt. Sicherlich, die Straßen hier sind staubige Sandpisten und dementsprechend gelb und schmutzig ist alles, was zu ihrer beiden Seiten wächst oder gebaut ist. Alte Pick up Trucks und staubige Autos aus den Neunzigern werden von ihnen befahren. Auch die Häuser machen einen eher ärmlichen Eindruck: einfache Betonsteinbauten mit abgeblätterter Farbe und sandigen, kargen Vorgärten. Anstelle von Supermärkten gibt es drei kleine Krämer, die allerdings alle nötigen Lebensmittel auf ihre wenigen Regale ausgebreitet haben. Aber die Menschen hier heißen uns willkommen. Schon beim Versuch, das Dingi zum Strand zu fahren, winkt uns ein Einheimischer vom Pier und zeigt uns, wo wir unser Beiboot zwischen den "Pangas" - den einheimischen Fischerbooten - festbinden können. Nein, hier müssen wir das Dingi nicht mit einer Kette sichern und der freundliche Mexikaner hat uns auch nicht geholfen, um ein paar Dollar zu verlangen. Überall im Dorf werden wir freundlich gegrüßt, Menschen tratschen mit uns auch wenn wir nicht Herr ihrer Sprache sind und aus den Autos wird gewinkt. Ein paar Kinder versuchen, uns frische Zitronen zu verkaufen und der Fahrer des Wassertrucks, der nun schon zum x-ten mal an uns vorüberzieht, wird nicht müde, uns aus dem Auto zu grüßen.

Kirche von Bahia San Bartolomé

Wieder zeigen die Wetterkarten anhaltende Nordwestwinde von fünf bis sechs Beaufort, wieder liegt ein herrlicher Segelschlag entlang der Küste vor uns. Auch CAYENNE will das traumhafte Wetter nutzen und lauft aus, während wir noch das Dingi verzurren und den Anker an Deck holen. So bleiben wir für die nächsten beiden Tagen in ihrem Kielwasser und freuen uns, gerade Nachts immer ein Licht vor Augen zu haben, das auch das Steuern von Hand recht angenehm macht, da wir nicht nach Kompass oder Kartenplotter, sondern nach einem Licht am Horizont fahren. Miss Aries, unsere treue Windsteueranlage, ist leider ein bisschen "eingerostet". Besser gesagt, sie muss dringend auseinandergenommen, geputzt und geschmiert werden, da sie mittlerweile etwas schwergängig geworden ist. So schafft sie es nicht mehr, auch bei sehr leichten Winden zu steuern und da wir beide die Geräusche des elektrischen Autopilots nicht besonders lieben, steuern wir eben immer wieder mal per Hand. Und was macht das schon, sind die Nächte doch so herrlich, dass ich nirgends anders als im Cockpit hinterm Rad sein möchte.

Für die Weihnachtsfesttage bleiben wir in Bahia Santa Maria, während CAYENNE weiter zieht, um mit befreundeten Yachten zu feiern. Wir suchen lieber die Ruhe der großen Bucht mit ihren weißen Sandstränden und genießen unsere kleine Feier. Der Tisch ist reich gedeckt mit frische Tunfischsteaks und Geschenke gibts diesesmal nur für die paar einheimischen Fischer, die in dieser Bucht ihr Camp aufgeschlagen haben. Sie bitten um Batterien. Und da wir den angebotenen Hummer unmöglich auch noch essen können, schenken wir ihnen die paar Batterien eben. Ein bisschen komisch fühlt es sich allerdings doch an, zwei schöne Hummer auszuschlagen…

weihnachten in mexiko

Doch hält der Pazifik ein schönes Weihnachtsgeschenk für uns bereit: kaum aus der Bucht gesegelt, überrascht uns ein großer Buckelwal mit seiner Showeinlage: Gekonnt schnellt er aus dem Pazifik, wirbelt mit fliegenden Flossen eine Pirouette in der Luft und schlägt mit lautem Knall einen Bauchfleck aufs Wasser. Wieder und wieder wiederholt er sein Spiel, dreht und wendet sich, schlägt mit den Flossen aufs Meer.

Mit ausgebreiteten Schwingen überqueren wir den Nördlichen Wendekreis. Nun sind wir also in den Tropen und mit den Gemäßigten Breiten liegt ein weiterer Meilenstein in unserem Kielwasser. Zumindest für den Moment, wollen wir doch im Golf von Kalifornien noch einmal den Bug in den Norden drehen und einige Zeit nördlich des Wendekreises verbringen.

In Cabo San Lucas an der Südspitze der Mexikanischen Halbinsel von Niederkalifornien, bleiben wir nur einen knappen Tag. Zu ungeschützt ist der Ankerplatz und selbst wenn die nächsten Tage keine Wetterkapriolen in Sicht sind, fühlen wir uns nicht wohl an einem so exponierten Platz. Ganz unrecht haben wir ja auch nicht, war es doch hier, wo der berühmte französische Fahrtensegler Bernard Moitessier seine JOSHUA während eines unverhofften Südsturms verloren hatte. So beobachten wir das Wetter akribisch und legen bei der ersten Gelegenheit wieder ab. Die Touristenstadt ist ohnehin nicht sonderlich interessant für uns.

Cabo San Lucas, Mexico

Die "erste Gelegenheit" ist allerdings alles andere als toll. Vor uns liegt die Umrundung der Südspitze von Niederkalifornien und damit eine Strecke geprägt von Kapeffekten, Winddrehungen und spitzen Wellen. Und natürlich alles an die Nase! Wir haben uns nichts anderes erwartet und "motorsegeln" so hoch am Wind wie das Großsegel es uns eben erlaubt. Ganz dicht bleiben wir an der Küste, beobachten das Wasser um uns auf Untiefen und halten den Echolot im Auge, während das kleine "Schiffchen" am Kartenplotter seine Kurslinie sogar über Land zieht. Na ja, die Seekarten von Mexico sind eben alles andere als gut! Deshalb kreuzen wir auch promt, wenn der Echolot nur noch zehn Meter Wasser unterm Kiel findet.

Durchgeschüttelt, aber unbeschadet erreichen wir endlich den schönen Ankerplatz von Los Freilos. Der gelbe Strand und die türkisgrüne Bucht ist mittlerweile zum Nationalpark erklärt worden. Immerhin nisten am ausgedehnten Sandstrand einmal jährlich die Schildkröten, während das Wasser vor Rochen brodelt. Die geschützte Bucht ist eine "Nursery" - ein "Kindergarten" der riesigen Mantas. Unglaublich viele Mantarochen in allen Größen ziehen unterm ankernden Boot durch, täglich springen sie aus dem Wasser, um ihre Großen Flügel auch in der Luft zu testen.

Am letzten Tag des alten Jahres holen wir beim Dingi-Ausflug drei große Makrelen aus dem Wasser, um genug Fisch für die angesagte Neujahrsfeier zu stellen. Gemeinsam mit der Polin Yvonna bereite ich den Fisch, während die sechs anderen Crews sich um Beilagen kümmern. Am amerikanischen Katamaran FIFTH SEASON, der mittlerweile bereits dreizehn Jahre unterwegs ist, finden wir genug Platz für alle und begrüßen gemeinsam 2015.

Makrelen fürs Festessen vorbereiten

Ein Jahr, das für uns gleich mal mit einer kleinen Geduldsprobe beginnt. Denn im Golf von Kalifornien bläst der Nordwind und hält uns am Ankerplatz, ob wir wollen oder nicht. Selbst der Versuch, gegen abflauenden Wind in den Norden zu bolzen, scheitert: Der anhaltende Nordwind drückt das Wasser in den Süden und unser Wendewinkel wird zur Fas. Geschlagen drehen wir um und ankern erneut in Los Freilos. Was für eine Niederlage, immerhin haben wir über all die Segeljahre erst ein einziges mal aufgrund von Gegenwind umgedreht: in Schwedens Kalmasund! Wobei wir nicht die einzigen sind. Nach und nach kommen die Yachten zurück, die versuchen, dem Nordwind des Golfs von Kalifornien zu trotzen. Roger, der englische Einhandsegler mit seiner kleinen Acht-Meter-Yacht zeigt den größten Willen: Er kreuzt ganze sechzig Meilen gegen den Wind und muss dennoch aufgeben, als er beim Schlag zurück nur wenige Seemeilen nördlich von Los Freilos endet.

Und doch gibt es keinen Grund zum Jammern. Was macht es schon, an einem so schönen Flecken wie Los Freilos fest zu hängen. Zeit haben wir ohnehin genug, einmal abgesehen von den paar "Bootprojekten", welche wir noch vor unserem Törn über den Pazifik erledigen wollen: etwas Lackarbeiten an Deck und in den Backskisten, die Montage der Püttinge für den selbst gebauten Treibanker. Unser Ersatzwassertank hat ein kleines Leck und will repariert werden und der Ankerkasten braucht dringend etwas Zuwendung. Diese Projekte müssen aber warten, denn hier im Nationalpark von Los Freilos machen wir uns sicherlich keine Freunde, wenn wir den Generator starten und die Flex anwerfen. Nein, dafür müssen wir uns eine kleine und geschützte Bucht weiter im Norden suchen, die weniger frequentiert wird und in der wir niemanden stören. Und so wandern wir über die Sanddünen, bestaunen mit Schnorchel und Maske die Tierwelt unter unserem Boot und genießen die Gesellschaft der Fahrtensegler um uns.

Ankern in Los Freilos

Ankerplatz in Los Freilos

Strand von Los Freilos

Auf den Sanddünen von Los Freilos

Los Feilos

Naturschutzpark Los Freilos...

Geier

...wo beim Wandern die Geier über unseren Köpfen kreisen!

Kaktus

Keine Angst vor Kaktus!

Kaktusfrüchte

Beim Versuch, die Früchte dieses Kaktus zu kosten bekam ich allerdings eine Hand voll Stacheln ab!

Straßen Mexikos

Auf den "Straßen" von Mexiko wünscht man sich eine Enduro!

Los Freilos Nationalpark

Baja Kalifornien

Panga

Mexikos Niederkalifornien auf einen Blick: Pangas, heilige Marias und ein Meer voller Fisch.

Bahia Tortuga

Der Pier von Bahia Tortuga

Pelikane

Pelikanboot

Tunfischfang

Unser erster Tunfisch!

Fische vor Anker

Ankern in Niederkalifornien: stets tummeln sich unzählige Fische unterm Boot!

Pelikane

Pelikane bevölkern jeden Stein, der aus dem Wasser schaut...

Salamander

...während die kleinen Echsen gut ans gelbe Land angepast sind und nur sichtbar werden, wenn sie sich bewegen!

Ankern in Santa Maria

Ankern in Bahia Santa Maria

Blüten

Schöne Details: selbst dürre Streucher blühen hier!

Ankern im Land der Kaktuse

Ankern im Land der Kaktuse

Blühende Kaktus

Mehr rote Blüten

Bahia Santa Maria

Das Fischercamp von Bahia Santa Maria

Cabo San Lucas

Wir erreichen die Südspitze von Niederkalifornien: Cabo San Lucas

Cabo San Lucas

...wo der Touristmus floriert.

Golfplatz von Cabo San Lucas

Tourismus machts möglich: Golfplatz in der Wüste vor Cabo San Lucas! Was soll man allerdings von dieser grünen Pracht im wasserlosen Land halten?

Cabo San Lucas

Wir runden die südlichste Spitze von Niederkalifornien

 

 

 

 

 

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