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 Blauwassersegeln 2.0

Unsere neue Sammlung an Informationen und eine Buchreihe für alle, die auf dem Wasser unterwegs sind!

Wartungsarbeiten an Bord von Fahrtenyachten

Und wir wollen uns nicht um die Welt reparieren - oder, wie hat man eigentlich die Yachttechnik in Griff?

Wann benötigt eigentlich der Dingi-Aussenborder sein nächstes Service? Und mit welchem Öl läuft unser Getriebe noch einmal? Müssen die Wasserfilter schon wieder gewechselt werden und wann steht eigentlich die nächste Überprüfung der Rettungsinsel und der Feuerlöscher an? Wie lange sind wir mit der letzten Propangas-Füllung ausgekommen? Vielleicht sollten wir uns ja noch eine extra Gas-Flasche für den Segeltörn durch die Südsee besorgen? Wann war ich eigentlich das letzte mal im Rigg, um eine visuelle Überprüfung zu machen und was war es doch, dass ich beim letzten Riggcheck unbedingt im Auge behalten wollte? Und wann wurden die Ruderlager eigentlich zum letzten Mal geschmiert?

Ob auf großer Fahrt oder auf Urlaubs-Törn, Fahrtenyachten haben in der Regel eines gemeinsam: Sie bestehen aus einer Vielzahl an technischen Systemen, die allesamt regelmäßig gewartet und überprüft werden wollen. Und wie viele Segler treffen wir unterwegs, die genau mit dieser Wartung und Überprüfung heillos überfordert sind? Pleite, Bruch und Pannen sind dann nicht selten das Ergebnis. Segler, die den Traum ihrer Segelreise längst ausgeträumt haben. Für sie ist aus dem romantischen Traum ein technischer Albtraum geworden.

"Wir reparieren uns um die Welt!" Was vor der Reise noch wie ein lustiger Scherz geklungen hat, wird zur bitteren Realität. Die Belastung, die so manche Segler durch die an Bord auftretenden technischen Ausfälle erleben müssen, werden unterwegs nur schlimmer: An Stelle über die Meere zu fliegen und das Leben zu genießen, fremde Länder und ihre Kulturen zu erleben oder ein entschleunigtes Dasein unter der Sonne zu erleben heißt es für viele Fahrtensegler, die Zähne zusammenbeißen und zu arbeiten, um mit der lädierten Yacht notdürftig den nächsten Hafen zu erreichen. Dort angekommen wiederholen sich dann die alten Dramen: überteuerte Werftaufenthalte, wenig professionelle Arbeiten, ewige Probleme mit der Versorgung an Ersatzteile inklusive monatelange Wartezeiten. Und dann noch die Schwierigkeiten mit Transport und Zoll. Rennereien über Rennereien, die den Segler nur von einer Werkstätte zur nächsten bringen und kaum mit erhofften Landausflügen und Sundowners zu tun haben.

Und doch muss man nicht ein Technikfreak sein, um das eigene Segelboot in Schuss halten zu können. Denn in vielen Fällen hätte eine besserer Überblick über die laufende Wartung schlimmeres vermeiden können. Doch wie behält man einen Überblick?

Am Besten auf die ganz althergebrachte Weise: indem man Listen schreibt. Listen, die von jedem technischen System an Bord die wichtigsten Eckdaten beinhalten, über die zeitlichen Intervalle für die Überprüfung Auskunft geben und die mögliche Schwachstellen in Form von wiederholten Reparaturen aufzeichnen.

Listen, die den Segler zwingen, sich etwas genauer mit seiner Technik zu beschäftigen, und sei es nur, indem er die Technik an Bord öfter betrachtet. Denn auch wenn es dumm klingt, aber oft genügt es schon, die Technik einfach nur anzusehen. Desto öfter der Segler seine Technik betrachtet, desto besser weiß er auch, wie sie auszusehen hat. Ist dort am Motor immer schon ein Tropfen Öl gestanden? Hat dieser Bolzen im Rigg erste Spuren von Abnützung? Hängt dort nicht ein Kabel etwas aus seiner Führung? Desto früher der Segler anhand kleinen Veränderungen einen möglichen Fehler seiner Technik sieht, desto kleiner fällt die Reparatur aus: Einen angeschliffenen Bolzen im Rigg zu wechseln ist ja nur eine kleine Reparatur, die überall selbst gemacht werden kann. Ein gebrochener Masten aufgrund des durchgeschliffenen Bolzens und dadurch lose gekommenen Wants kann jedoch unterwegs zur lebensbedrohenden Situation werden!

Um diese technischen Wartungslisten selbst auch übersichtlich zu halten, hilft eigentlich nur eines: Das Führen eines Technischen Logbuchs der Yacht!

Ein Logbuch also, indem alles vermerkt wird, was es über die Technik an Bord zu wissen gibt und das genug Platz für alle Aufzeichnungen lässt, die über laufende Wartungsarbeiten gemacht werden.

Bisher war es üblich, dass sich Yachteigner selbst ein Technisches Logbuch aus einem Notizbuch basteln. Wer es einfacher haben möchte, für den haben nun Jürgen und ich ein Technisches Logbuch nach Vorbild des Bordbuchs von LA BELLE EPOQUE zusammengestellt und über Books on Demand als Buch veröffentlicht.

Das Technische Logbuch hilft, wichtige Daten sowie Serviceintervalle und dazu nötige Ersatzteile zu organisieren. Es deckt alle Bereiche von Rigg und Segel über Motor und Getriebe bis zur Elektrik und Wassermacher.
Darüber hinaus gibt das Buch praktische Staulisten für Ersatzteile, ToDo Listen und interessante Umrechnungstabellen.

Das Technische Logbuch ist die optimale Ergänzung zum dazu passenden Logbuch unserer neuen und praxisorientierten Buchreihe BLAUWASSERSEGELN 2.0

Und wie immer unterstützt jeder Buchkauf unsere Weiterreise, unsere Berichte und natürlich auch unser Bemühen, Erfahrungen weiterzugeben und die Gemeinschaft an Seglern und zukünftigen Seglern mit Praxiswissen zu unterstützen. Wer uns dennoch lieber kein Buch abkaufen möchte und sich selbst ein Technisches Logbuch zusammenstellen möchte, hier ein kleiner Überblick über den Inhalt unseres Technischen Logbuchs zur Anregung: Inhaltsangabe Technisches Logbuch

 

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tropischer Ankerplatz der Blauwassersegler

Worauf ist bei der Auswahl der Yacht, dem Proviant und beim Geld zu achten?

Hallo Jürgen,


ich finde was ihr beide macht einfach nur genial. Die Welt auf diese Weise zu erkunden ist auch mein Wunschziel.


Vielleicht kannst Du/Ihr mir ein wenig dabei helfen.


Ich bin seit meiner Kindheit begeisteter Segler. Bis jetzt konnte ich mir diesen Traum noch nicht erfüllen, (...) aber jetz hält mich in Österreich nichts mehr. Meine Frage zum Aussteigen für den Anfang, welches Schiff würdet Ihr empfehlen, auf was ist bei Proviant und nicht unwichtig beim Geld zu achten? Würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir Tipps geben könnt und wir in Kontakt blieben. (...)
Danke für die Rückantwort.


LG Christian
PS.: Geniesst eure gemeinsame freie Zeit...

Hallo Christian,
sorry dass du mit mir Vorlieb nehmen musst, aber Jürgen sitzt mehr als ungern vorm Computer am Schreiben. Aber da wir ohnehin die selbe Meinung bezüglich Segeln und Boote haben, kann auch ich dir auf deine Fragen antworten.

Ich habe vor einiger Zeit unter "Technik und Ausrüstung" auf unserer Homepage einen Bericht über "Die ideale Blauwasseryacht" zusammengestellt, der dir vielleicht ein wenig Anregung geben kann. Denn die Frage, welche Yacht wir für weltweite Fahrt empfehlen würden, ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Wir selbst würden immer wieder eine Metallyacht aussuchen (ich immer Stahl, Jürgen Stahl oder Alu), aber das soll keine Empfehlung sein. Denn es ist wichtig, dass das Schiff sowohl zu den Fähigkeiten des Besitzers als auch zu seinen finanziellen Mitteln passt. Ein Boot, das einem ständig überfordert, sowohl in der Erhaltung wie auch in der finanziellen Erhaltung, kann das Schlimmste sein. Da wir dich ja nicht persönlich kennen, ist es schwer zu sagen, ob du mit viel Technik selbständig umgehen könntest, oder ob du ein simples Boot mehr genießen würdest. Und natürlich von welcher Preisvorstellung du ausgehst.

Was Einrumpf-Yachten betrifft, würden wir beide immer wieder auf einen gemäßigten Langkiel und ein geschütztes Ruder zurückgreifen. Ein Flossenkiel käme für uns nur in Frage, wenn der Rumpf kein zu bauchiges Unterwasserschiff hat und wenn das Ruder gut geschützt hinter einer Ruderhake montiert ist. Wir sind keine Fans von Kimkielern oder Hubkielern, kennen aber genug Segler, die damit fröhlich unterwegs sind und sie gegen nichts anderes tauschen würden. Wir haben keine Erfahrungen mit Schiffen, deren Linien aus der Hochseeregatter kommen, fänden es aber spannend, ein hochseefestes Alu-Regattaboot in stärkeren Bedingungen zu erleben. Einrupfer sind verschieden wie Tag und Nacht und es kommt auf deine Persönlichkeit an, womit du unterwegs sein solltest: sportlich und schnell, dafür auch mal unbequem und hart, oder bequemer und Fehler verzeihend (und keine falsche Hoffnung, Fehler machen alle, die sich erst mal auf See gewagt haben). Ich schreib "bequemer" und nicht "bequem", weil viele Segeletappen und das Leben am Boot unterwegs hin und wieder einfach nichts mit "bequem" zu tun hat. Ob die Yacht in die Welle schneidet oder aus der Welle springt kann aber unterwegs genug Unterschied machen, ob deine Crew bei dir bleiben will oder im nächsten Hafen aussteigt.

Auch kommt es aufs Gebiet an, in das du segeln willst. In den Tropen sind Katamarane wirklich gut unterwegs, sie bieten wunderschönen Lebensraum und Platz für Gesellschaft. In schwierigen Seerevieren sollte ein Kat-Besitzer schon wissen, was er macht und der Kat sollte so gebaut und ausgestattet sein, dass er auch was einstecken kann (Große Decksalons, unglaublich hohe Segeldruckpunkte, gläserne Schiebetüren und ähnliches ist dann schnell mal fehl am Platz). Was Kat betrifft bin ich dann ganz auf Jürgens Linie und mir persönlich käme nur ein Aluminium-Kat in Frage, aber wie gesagt, wir sind Metall-Freaks. Unsere Erfahrung mit Katamaranen: Vor dem Wind ist ein Kat ganz klar dem Einrumpfer überlegen, ab Halbwind wirds am Kat unbequem und am Wind hat er seine Schwächen.

Die Wahl des Bootes ist mitunter auch beim Thema Geld unterwegs entscheidend: Manche Yachten benötigen mehr Pflege und ihre Technik benötigt mehr Wartung als andere (wir wissen zum Beispiel von Freunden, dass sie eigentlich jährlich eine Dichtung an ihrem Z-Antrieb wechseln müssen und schon alleine deshalb jährlich in die Werft gehen. Mit unserer altmodischen Welle gibt es keinen Extra-Grund, öfter als alle paar Jahre aus dem Wasser zu gehen. Das soll aber auch keine Empfehlung gegen diverse Antriebe sein, da wir das nur von einer einzelnen Yacht gehört haben und selber keine Erfahurngen damit haben). Aber auch manche Schiffe benötigen mehr finanziellen Einsatz als andere, um ihren Wert zu erhalten (Hochglanz-Lackierungen, Teakdecks,…). Und manche Eigner benötigen mehr Hilfe als andere, die Yacht auf Schuss zu halten.

Aber die Frage ums Geld ist natürlich nicht nur eine Frage der Bootswahl. Es kommt auch darauf an, wohin du eigentlich segeln willst (Einklarierungskosten und Cruising-Permits, Visa, Lebenskosten der verschiedenen Länder,…) und wieviel du an Land unterwegs sein wirst. Ob du bei Rallyes dabei sein willst und die Tage mit gemeinsamen Ausflügen mit anderen Yachties genießt, oder ob du lieber alleine segelst. Welche Versicherungen du haben willst und wie oft du nach Hause fliegen wirst. Ob du in Marinas liegen willst und ob du Restaurant- und Barbesuche als Highlight empfindest, oder ob du ohne diese Ausgaben auskommst.

Dein monatlicher Kostenpunkt wird aber auch davon abhängen, wie viel Technik du an Bord hast und von welcher Qualität, beziehungsweise wie gut du damit umgehen kannst. Das meiste Yachtzubehör wird dir früher oder später Nerven und Geld kosten, wenn du Ersatzteile benötigst. Viele Ausrüstungsteile scheinen mehr für die stilliegenden Yachten in den Häfen als für Yachten unterwegs gebaut zu sein. Vieles an Bord von Yachten bricht, weil die Eigner nicht damit umgehen können. Auch ist zu sagen, desto schwerer und größer deine Yacht ist, desto weniger verzeiht sie schwach dimensionierte Ausrüstung und desto weniger kannst du sie mit Standard-Yachtzubehör bestücken. (Unsere schwere La Belle Epoque mit ihrem massivem Rigg zieht anders am Ankergeschirr als eine Großserienyacht der gleichen Größe, um nur ein Beispiel zu nennen).

Deine Kommunikationskosten werden ein Thema werden, wenn du in jedem Land Internet und Telefon an Bord haben willst und wenn du lieber Satelliten-Telefon (wie zum Beispiel Iridium Go) und externe Wetter-Routing bezahlen wirst anstelle von Funk und Wetter selber lesen. Aber auch das ist relativ, denn Funk kann teuer in der Anschaffung sein und wenn man sich nicht intensiv damit beschäftigt oder das Thema einfach nicht verstehen kann, wird selbst die teuerste Funkanlage nie zuverlässig funktionieren. Es gibt kaum ein Land, in dem Jürgen und ich nicht bereits gebeten wurden, uns mal die Funkanlage einer durchziehenden Yacht anzusehen und den Eignern erklären, worauf sie achten sollten. Und falsch interpretierte Wetterdaten können noch viel mehr kosten als das teuerste Wetter-Routing durch Meteorologen (nebenbei ist so manches Wetterrouting auch alles andere als teuer und für viele Yachtcrews sehr zu empfehlen). Wir haben Yachten getroffen, die ohne der feinsten Ausrüstung an Bord nicht klar kommen würden (und auch nicht müssen) und andere, die sich mit einem kleinen Weltradio helfen. Aber auch da kommt es aufs Segelgebiet und auf die eigenen Fähigkeiten (und die eigene Vorsicht) an. Ich selbst würde niemals ohne erstklassiger Wetterversorgung in See stechen und ein Weltradio für Wetterfax ist mir zu wenig. Einen Versuch, über die Kosten auf Weltbesegelung zu berichten findest du unter "Kosten auf Langfahrt" in unserem Bereich "Leben an Bord".

Proviant an Bord - was soll ich sagen, über dieses Thema kann man Bücher füllen und genau das hab ich auch gemacht. In meinem Buch "Bordversorgung heute" habe ich versucht, die wichtigsten Aspekte zum Thema Proviant verständlich zusammen zu schreiben. Das Thema in einem e-mail zu beantworten ist kaum möglich. Aber ich kann sagen, desto mehr du dich mit dem Thema beschäftigen wirst, desto mehr wirst du das Leben an Bord genießen können und nebenbei wirst du auch mit guter Proviantierung Geld sparen. Denn jene Yachtcrews, die unterwegs von Dosenravioli und Co leben, lechzen nach Restaurantbesuchen und nützen jede Gelegenheit dazu.

Es tut mir leid, wenn ich deine Fragen nur sehr oberflächlich beantworten kann, aber du hast mit der Frage sehr komplexe Themen angeschnitten, die ganze Bücher füllen. Es gibt eben kein Rezept fürs richtige Blauwassersegeln und unsere Reisen und Erlebnisse auf den Meeren sind so verschieden wie wir Blauwassersegler selbst.

Schöne Grüße von Bord La Belle Epoque
Claudia

 

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hochwertige Blauwasseryacht

25 Grundlagen jeder Blauwasseryacht

Blauwasseryachten sind so unterschiedlich wie ihre Besitzer. Dennoch gibt es einige Grundlagen, die eine Yacht zu einer fähigen Blauwasseryacht machen. Egal, ob es sich um eine Einrumpf- oder Mehrrumpfyacht handelt. Egal, welche Größe die Yacht hat. Egal, aus welchem Material sie gebaut wurde. Und egal, in welchem Seerevier sie ihre großen Reisen vollbringen soll. Wir haben die wichtigsten Grundlagen für eine Blauwasseryacht in 25. Punkten zusammengefasst!

1. seegängige Konstruktion und fachmännische Bauweise - Yachten, die nicht für die Hochsee konstruiert und gebaut wurden, fallen naturgemäß aus der Liste!


2. komfortable Rumpfform - Blauwasseryachten müssen ihrer Crew maximalen Komfort bieten, und das fängt bereits bei der Konstruktion an.


3. Der Rumpf muss stark genug sein, um eine Kollision mit Treibgut in Marschfahrt standzuhalten - egal, ob die Yacht aus GFK, Metall, Holz oder Stahlbeton gebaut wurde, eine Yacht, die in ihrer durchschnittlichen Fahrtgeschwindigkeit durch Treibgut leck schlagt, ist keine geeignete Yacht für Hochseereisen.


4. Geschütztes Ruder und geschützter Motorantrieb
- altmodisch oder nicht, ein Spatenruder ist keine geeignete Anlage für eine Blauwasseryacht


5. so wenige Seeventile wie möglich, alle Seeventile müssen gut erreichbar sein. Viele moderne Yachten verfügen über unglaubliche Mengen an Seeventilen, die teilweise nur schwer erreichbar sind und in den wenigsten Fällen für die Fahrt geschlossen werden. Aber was nützt der stabilste Rumpf, wenn er durchlöchert ist und möglicherweise mit Kunststoffeinlässen und -ventile in Schläuche übergeht, die vielleicht sogar nur mit einer einzelnen Schlauchklemme auf ihren Platz gehalten werden?


6. Dichtigkeit auch an Deck - klingt nach einer Binsenweisheit, ist aber leider bei unglaublich vielen Yachten nicht selbstverständlich


7. Stabiler und dichter Niedergang auch bei Kenterung (Einrumpfer) oder einsteigenden Wellen - Niedergänge, die Wasser nehmen sind eine Fehlkonstruktion


8. stabile Aufbauten ohne großen Fensterflächen - auch müssen alle Fensterflächen fachmännisch verbaut und nicht nur auf den Rumpf geklebt sein


9. Maximale Sicherheit der Crew an Deck - dazu zählt eine hohe und stabile Reling, rutschfester Deckbelag, keine Stolperstufen Haltegriffe, gute und geschützte Arbeitsflächen auch fürs Reffen und für Arbeiten am Vordeck


10. Saubere und freie Deckflächen - keine Kanister an Deck, Segelyachten werden nicht als Packesel konstruiert


11. geschütztes Cockpit mit guten Arbeitsflächen und sicherem Steuersitz - Steuerräder, hinter denen die Crew stehen muss eignen sich nicht für ausgedehnte Blauwasserreisen


12. Wetterschutz für die Crew - Sonne, Wind und Wetter gehören zu den extremen Belastungen einer Blauwassercrew, die Yacht muss maximalen Schutz bieten (Dodger, Bimini, Steuerhaus)


13. Hochwertiges Rigg, maximal abgestagt und laufend gewartet - über 30 Prozent der Yachten einer bekannten Cruiser-Rally, die zeitgleich mit uns die verhältnismäßig leichte Strecke von der Amerikanischen Westküste in die Südsee gesegelt sind, erlebten massive Rigg-Probleme. Eine erschreckend hohe Zahl, die zu einem großen Teil auf leichte Bauweise zurückzuführen ist.


14. Kutter (bei Bermudarigg) - nicht nur aber vor allem, wenn die Yacht mit Rollreffanlage fährt


15. hochwertige Segelgarderobe, verschiedene Segel für verschiedene Windbedingungen
- allein auf die Rollsegel zu vertrauen ist zu wenig


16. erstklassiger und verlässlicher Motorantrieb - die Zeiten, in denen der Motor nur der Hilfsmotor war, sind Geschichte


17. große Tanks - eine Blauwasseryacht ist für weite Reisen ausgestattet, große Tankkapazitäten gehören dazu


18. maximale Stauräume für Lebensmittel, Trinkwasser und Ausrüstung unter Deck


19. sichere und bequeme Kojen auch auf See
- gerade bei kleiner Blauwassercrew benötigt die Freiwache maximale Erholung, um auch bei schweren Bedingungen einsatzfähig zu bleiben


20. gute Leekojen für die Wache - auch die Wache benötigt guten und geschützten Platz an Bord, um ihre Energie für die langen Stunden aufteilen zu können


21. seegerechte Pantry - schon die Geschichte zeigt: Blauwassersegeln kann anstrengend sein, nur die sichere und ausreichende Energieversorgung hält eine Crew auch bei schweren Bedingungen fit.


22. modernste Navigation - dazu zählen sowohl Satellitennavigation und elektronische Seekarten, Radar und AIS. Sich heute noch ausschließlich auf traditionelle Navigation zu verlassen heißt, vorsätzlich auf einen großen Sicherheitsgewinn zu verzichten. Wer weiß, wie viele Seeleuten traditionelle Navigation und unzureichende Ausrüstung schon das Leben gekostet hat!


23. modernster Wetterempfang - die Vorstellung, das Wetterberichte keine genauen Daten liefern, ist veraltet. Die Erfahrung zeigt, dass moderne Wetterberichte in den meisten Teilen der Welt mindestens auf fünf Tage genau voraussagen. Ein Zeitraum, in dem vorsichtige Routenplanung durchaus Katastrophen verhindern kann.


24. hochwertiges Ankergeschirr und Zweit-Ankergeschirr


25. last but not least: EINE LERNFÄHIGE CREW!!!

 

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NEU 25 Grundlagen für jede Blauwasseryacht

 

Worauf ist bei der Auswahl der Yacht, dem Proviant und beim Geld zu achten?

 

Und wir wollen uns nicht um die Welt reparieren!

 

 

 

Das Technische Logbuch

 

 

Das Logbuch

 

 

Bordversorgung heute - Ernährung und Proviantierung an Bord von Fahrtenyachten

 

 

Wetterseite, die Blauwassersegler gerne betrachten:

windytv.com

 

 

 

Maststellen und Riggtrimmen? Hier eine Anleitung von Selden:

Link zu Riggtrimm Selden

 

 

Ausrüstungstipp:

amateurfunk an bord

Amateurfunk

Mit unserer Amateurfunkanlage (ICOM 7200, PACTOR III usb und ICOM AT140) können wir nicht nur laufende Wetterentwicklungen an Bord empfangen, sondern auch Kontakt zu Freunden und neuen Freunden halten! Über winlink.org haben wir ausserdem Mail an Bord, Amateurfunknetze wie Intermar ist nicht nur für einen gemütlichen Plausch gut, sondern hilft auch zu ausführlichen Wetterberichten! Ich kann jedem raten: traut´s euch über Kurs und Prüfung, es lohnt sich! Mein Call: OE5YCL

 

Skippertipp:

leinensack geschlossen

Leinensäcke

Danke für den Tipp an David und Bella www.sturmaufsee.at


Welcher Segler kennt nicht den Kampf mit Leinen die falschen Moment Knoten bilden, sei es der Festmacher, die Ankerleine oder die Landleine. Wir helfen uns mit einem einfachen Trick. Unsere Leinen werden anstatt Schulbuchmäßig aufgeschossen zu werden einfach in einen selbstgenähten Sack aus altem Tuch aufbewahrt. Das eine Ende liegt am Boden das zweite Ende griffbereit mit bereits eingeschäkelter Kette oder mit Schlaufe um es besser in der Eile finden zu können. Dann zieht man einfach an der Leine und sie gleitet ohne Probleme heraus. Damit das funktioniert muss beim davorliegenden Verstauen einfach die Leine Stück für Stück in den Sack gelassen werden.

Abgebildet ist hier unsere Landleine zu sehen die um das Festmachen auch an scharfen Steinen oder Pollern scheuerfrei zu gestalten gleich mit einem Ring aus 8mm Kette und Niro-Karabiner ausgestattet ist. Diese Aufbewahrungsart erlaubt es zusätzlich die Leinen einfach in die Ecke der Backskiste zu zwängen wo nichts anderes mehr hinpassen würde und hilft uns damit auch noch Platz zu sparen.

Leinensack mit Kette

 

noch ein Tipp von David und Bella:

Cockpitdusche

Dusche für unterwegs


Dusche gibt's leider bei uns keine an Bord, eine sichere Badeplattform leider auch nicht, darum war unterwegs immer die Kübeldusche im Cockpit angesagt. Bei Rauschefahrt unter Segeln und Wellengang kann das schon ein mühsamer und waghalsiger Job sein Kübel für Kübel zu holen. In unsrer Pantry gibt's eine Salzwasserpumpe die wir mit Hilfe des oben gezeigten Schlauchs zu unserer Cockpitdusche umfunktioniert haben. Der Schlauch wir einfach mit einer Schlauchklemme an den Salzwasserhahn angeschlossen. Der Sprühkopf ist von einer Solardusche geliehen. Der Schlauch ist lang genug um bis ins Cockpit zu reichen. Einer steht in der Pantry und pumpt während sich der Andere im Cockpit auch noch bei unangenehmen Seegang verkeilen kann und dabei seine kalte Salzwasserdusche genießen kann.

 
 

 

 

 

 

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